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06.03.2014

Spatenstich für Neubau des DRK-Zentrums mit Rettungswache auf dem Flugfeld

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich für den Neubau des DRK-Zentrums mit Rettungswache auf dem Flugfeld Böblingen-Sindelfingen ist jetzt der Startschuß zu einem der größten Bauvorhaben in der 148-jährigen Geschichte des DRK-Kreisverbandes Böblingen gefallen. Bereits im Herbst nächsten Jahres soll das Projekt an der Umberto-Nobile-Straße, dessen Gesamtkosten mit zehn Millionen Euro gedeckelt wird, von rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bezogen werden. 

Präsident Michael Steindorfner erklärte in seiner Ansprache vor zahlreichen Gästen, die zum Spatenstich gekommen waren,  daß sich das Rote Kreuz mit dem Neubau erneut als ein nicht unbedeutender Investor in der Region erwiesen habe. In seiner nun achtjährigen Präsidentschaft im DRK-Kreisverband sei dies bereits der sechste Spatenstich, den er ausüben dürfe. Die vorangegangenen fünf Bauprojekte mit einer Bausumme von über zehn Millionen Euro stellten ebenfalls eine nicht unbedeutende Investition in die wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Zukunft des Landkreises Böblingen dar. 

Steindorfner bezeichnete den Neubau auf dem Flugfeld als besonderen Meilenstein in der langen Geschichte des DRK-Kreisverbandes Böblingen. Deshalb freue er sich über die Anwesenheit von DRK-Landesgeschäftsführer Hans Heinz, der damit seine Verbundenheit und Wertschätzung mit dem Kreisverband Böblingen zum Ausdruck bringe.

Im Altbau keine Perspektiven

Zwei Gründe seien es gewesen, die den DRK-Kreisverband Böblingen veranlasst hätten, einen Neubau auf dem Flugfeld zu errichten, sagte der Präsident. Zum einen sei der Kreisverband in den zurück liegenden Jahren und Jahrzehnten immens gewachsen. In den ohnehin schon beengten Verhältnissen sei die Situation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer unerträglicher geworden. Diese unzumutbare Situation sei nicht länger zu verantworten gewesen. Zum anderen habe sich in dem bisherigen, rund 50 Jahre alten Gebäude, ein enormer Sanierungsbedarf entstanden. Für eine Sanierung hätten rund 1,3 Millionen Euro in die Hand genommen werden müssen, ohne daß dadurch eine Verbesserung der Raumsituation erfolgt wäre. Und nicht zuletzt habe dringender Handlungsbedarf für die Rettungswache Sindelfingen bestanden. "Kurzum: Wir haben in dem bisherigen Gebäude an der Waldenbucher Straße in Sindelfingen keine Perspektive für die Zukunft mehr gesehen", unterstrich Michael Steindorfner. Vor diesem Hintergrund hätten sich die zuständigen Gremien für einen Neubau des DRK-Zentrums mit Rettungswache auf dem Flugfeld entschieden und das rund 5 200 Quadratmeter große Grundstück an der Umberto-Nobile-Straße erworben.

Der Präsident betonte, daß der DRK-Kreisverband Böblingen mit diesem Neubau "nach Augenmaß" eine zukunftsfähige Lösung anstrebe. Auf das Rote Kreuz im Kreis Böblingen werde auch in Zukunft und mit diesem Neubau noch besser Verlaß sein. Der Bezug des neuen Gebäudes im Herbst 2015 werde gewissermaßen der Auftakt in das große Jubiläumsjahr 2016 sein, in dem das Rote Kreuz im Landkreis Böblingen auf sein 150-jähriges Bestehen zurück blicken könne.

"Optimale Voraussetzungen" 

Mit dem Spatenstich für das neue DRK-Zentrum mit Rettungswache beginne ein  weiteres bedeutendes Bauprojekt auf dem Flugfeld, sagte Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Zweckverbandes Flugfeld. Der Standort biete optimale Voraussetzungen für die Rettungswache durch die direkte Anbindung an die A 81 sowie die zentrale Lage zwischen den Innenstädten von Böblingen und Sindelfingen.

Das dreistöckige Gebäude werde mit insgesamt rund 4 790 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche errichtet.  Der Oberbürgermeister stellte abschließend fest: "Das Rote Kreuz im Kreis Böblingen hat für die Region eine sehr wichtige Bedeutung."

Unter den Ehrengästen waren unter anderem auch der Geschäftsführer des Zweckverbandes Flugfeld, Peter Brenner, der Ehrenvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Böblingen, Dr. Reiner Heeb, DRK-Landesdirektorin Renate Kottke, Spitzenvertreter der Kreisgeschäftsführung und befreundeteter Organisationen, Präsidiumsmitglieder, Verantwortliche aus den Ortsvereinen sowie Repräsentanten der am Bau beteiligten Firmen und des Wirtschaftslebens.