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Wolfgang Heubach
Pressesprecher des DRK-Kreisverbandes Böblingen e. V.


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"Rotes Kreuz kann nicht die Welt retten, aber unendlich viel tun, damit es anderen gut geht"

Auf das "unbeschreibliche Elend" in der Welt hat der Präsident des DRK-Kreisverbandes Böblingen, Michael Steindorfner, beim Weihnachtsempfang im DRK-Zentrum auf dem Flugfeld Böblingen-Sindelfingen hingewiesen.

Steindorfner beklagte das millionenfache Leid rund um den Globus. Menschen würden unter übelsten Bedingungen in Zeltlagern hausen, bestialisch umgebracht, verfolgt, vertrieben, verhungerten oder würden sterben wie die Kinder im Jemen. Der Präsident warf in diesem Zusammenhang die Frage auf, wie man damit umgehen könne, daß bei uns Kerzenglanz und Wohlstand herrschten, daneben aber millionenfaches Leid geschehe. Es gehe doch um die gleichen Menschen wie wir es sind und da dürfe man nicht einfach wegschauen oder das Elend verdrängen. Gerade hier sei das Rote Kreuz in besonderer Weise gefordert: "Wir können nicht die Welt retten, aber unendlich viel tun, damit es anderen gut geht." Deshalb sei es für die Rot-Kreuz-Angehörigen eine Lebensaufgabe, alles zu unternehmen, um die Not auf der Welt lindern zu helfen. "Das Rote Kreuz ist ein Zusammenschluß von Menschen, deren Leitbild an erster Stelle das Helfen ist." Das treffe auch auf den DRK-Kreisverband Böblingen zu. Steindorfner bescheinigte in diesem Zusammenhang den DRK-Angehörigen, sich "mit unglaublichem Einsatz darum zu kümmern, damit es anderen gut geht." Für diesen vorbildichen Einsatz sprach der Präsident der gesamten DRK-Familie seinen Dank aus. Die Rückbesinnung auf die Werte und Ziele des Roten Kreuzes schaffe Stabilität im Leben und in der Arbeit. Dies seien nicht zuletzt wichtige stabilisierende Faktoren in unserer Gesellschaft.


Im weiteren Verlauf seiner Ansprache sagte Präsident Steindorfner, der DRK-Kreisverband Böblingen sei mit seinen vier hundertprozentigen Tochtergesellschaften  in einer Breite und Tiefe aufgestellt, die Ihresgleichen suchen würde. Mit einer Bilanzsumme von nunmehr 58,8 Millionen Euro habe man die Größe eines starken und beachtlichen mittelständisches Unternehmens erreicht. "Dabei waren, sind und bleiben wir immer geleitet von den Grundsätzen unserer Arbeit, von Menschlichkeit, Humanität und Solidarität."  Diesen Erfolgs-Kurs werde man gemeinsam auch im Jahr 2019, dem 153. Jahr des Rot-Kreuz-Bestehens im Landkreis Böblingen, fortsetzen.


Alle Bereiche, der Rettungsdienst, die elf DRK-Altenpflegeheime im Landkreis Böblingen, die breitgefächerten sozialen Dienste und die Allgemeine Rotkreuzarbeit, immer unterstützt von den Mitarbeiterinnen und MItarbeitern in Kreisgeschäftsführung und Verwaltung, hätten im Jahr 2018 wieder Hervorragendes geleistet. Und genau deshalb sei das Rote Kreuz im Landkreis Böblingen ein unverzichtbarer Dienstleister der Menschlichkeit.


Abschliessend zitierte Steindorfner Johannes Chrysostomus. Er lebte im vierten Jahrhundert, also vor 1600 Jahren, gelte als großer christlicher Prediger und war Patriarch von Konstaninopel. Johannes Chrysostomus habe einmal festgestellt:  „Das wahre Glück besteht nicht in dem, was man empfängt, sondern in dem, was man gibt.“ Michael Steindorfner: "Und Sie haben dieses Zitat auch in diesem Jahr wieder durch ihren vorbildlichen persönlichen Einsatz und in tätiger Nächstenhilfe mit Leben gefüllt und reichlich und viel gegeben, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dafür ein herzliches Dankeschön."



Durch das Programm führte kompetent und eloquent Geschäftsfbereichsleiter Guido Wenzel. Er rief noch einmal die besonderen Höhepunkte des Jahres 2018 in ERinnerung. Ein Volltreffer war das lustige BIlderratespiel "Dalli-Klick" in Erinnerung an den unvergesslichen Hans Rosenthal. Die Fernsehsendung "Dalli Dalli" war vor Jahrzehnten ein wahrer "Straßenfeger". Auch das gemeinsame Wichteln machte den rund 100 Anwesenden einen Riesen-Spaß. Gemeinsam wurden im weihnachtlich hübsch dekorierten Foyer des DRK-Zentrums außerdem wohl vertraute Weihanchtslieder gesungen und Anna Prinz trug mit einer weihnachtlichen Kurzgeschichte ebenfalls zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest bei.


Präsident Michael Steindorfner bedankte sich bei allen fleissigen Helferinnen und Helfern, die den Empfang sorgfältig und ideenreich vorbreitet und auch für einen reibungslosen Ablauf Sorge getragen hatten.

19. December 2018 15:24 Uhr. Alter: 33 Tage