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Wolfgang Heubach
Pressesprecher des DRK-Kreisverbandes Böblingen e. V.


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DRK-Rettungswache Renningen-Malmsheim verstärkt: Neuer Rettungswagen und jetzt auch Notarztstandort

Die DRK-Rettungswache in Renningen-Malmsheim ist erheblich verstärkt worden. Zum einen ist ein neuer moderner Rettungswagen im Einsatz und zum anderen ist die Rettungswache jetzt auch Notarztstandort.

Verstärkung für DRK-Rettungswache Renningen Malmsheim: Der neue Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug.

Bei der Übergabe des neuen RTW (von links): Bürgermeister Wolfgang Faißt, Stephan Abele, Dr. Hajo Lorenz, Präsident Michael Steindorfner, David Assmann und Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach.

Großer Bahnhof an einem großen Tag für die DRK-Rettungswache Renningen-Malmsheim.

Außerdem ist ein Erweiterungsbau der Rettungswache in Planung. Für MIchael Steindorfner, Präsident des DRK-Kreisverbandes Böblingen und Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Renningen, ist dies ein sichtbares Zeichen dafür, wie stark sich die Rettungswache in den knapp neun Jahren ihres Bestehens verändert hat und wie ihre Aufgaben gewachsen sind. Steindorfner sprach bei der offiziellen Übergabe des neuen Rettungswagens und der Inbetriebnahme des Notarztstandortes von einem "kontinuierlichen Verbesserungsprozeß". Und Renningens Bürgermeister Wolfgang Faißt sagte in der kleinen Feierstunde, die auf Grund des vorfrühlingshaften Wetters auf dem Gelände vor der Rettungswache Malmsheim stattfand, die DRK-Einrichtung sei ein großer Vorteil für die Menschen nicht nur in der Stadt Renningen, sondern auch in den Umlandkommunen.

Michael Steindorfner sprach von einem doppelten Grund zur Freude, denn neben der Übergabe des neuen hochmodernen Rettungswagens (RTW) sei zum 1. März dieses Jahres in der DRK-Rettungswache Renningen-Malmsheim ein neuer und zusätzlicher Notarztstandort eingerichtet worden. Der neue Rettungswagen ersetzte das bisherige Fahrzeug, das vor rund zehn Jahren angeschafft wurde und in dieser Zeit über 356 000 Kilometer zurück gelegt habe.

Das neue Fahrzeug der Rettungswache Renningen-Malmsheim verfüge über die zur Zeit modernste Ausrüstung mit verbesserten Beatmungs- sowie EKG-Geräten. Außerdem sei es mit einer neuen Sicherheitsfarbe am Heck versehen.

Die DRK-Rettungswache Renningen-Malmsheim verfügt nun, so Präsident Steindorfner,  über insgesamt  drei RTW, von denen tagsüber einer und ein RTW rund um die Uhr, also im 24-Stunden-Dienst, eingesetzt ist. Ein RTW steht als Ersatzfahrzeug zur Verfügung. Hinzu kommt aktuell zusätzlich ein Notarzteinsatzfahrzeug.

Der DRK-Rettungsdienst hatte bislang vier Notarztstandorte. Und zwar in Leonberg, Böblingen und Herrenberg sowie in Sindelfingen zusammen mit dem Malteser-Hilfsdienst.

Um die Hilfsfristen bei den Notarzteinsätzen weiter zu optimieren, habe der Bereichsausschuss beschlossen, in der DRK-Rettungswache Renningen-Malmsheim einen weiteren - den fünften - Notarztstandort einzurichten. Der Notarztstandort in Renningen-Malmsheim sei zunächst für einen Probebetrieb von zwölf Monaten vorgesehen. Und  zwar im Tagdienst jeweils von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr abends.

MIchael Steindorfner erklärte, das Rote Kreuz sei sehr zufrieden mit dieser Entscheidung des Bereichsausschusses, "da wir alle Möglichkeiten ausschöpfen möchten, um einen Rettungsdienst auf höchstem Niveau anbieten zu können. Dazu zählt selbstverständlich auch der Einsatz der Notärzte."  Den Dankesworten schloß sich das Renninger Stadtoberhaupt Wolfgang Faißt an, der nicht zuletzt auf die gute Zusammenarbeit von Gemeinderat und Verwaltung mit dem Roten Kreuz hinwies. Beide Redner würdigten zudem die hohe Kompetenz und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes.

Wie am Rande der Veranstaltung zu erfahren war, ist der seitherige Notarztstandort am Klinikum Sindelfingen ebenfalls zum 1. März dieses Jahres in die Würbenthaler Straße in Sindelfingen verlegt worden. Durch die Maßnahme entstehen kürzere Anfahrtswege, was sich wiederum positiv auf die Hilfsfristen auswirken würde, wie ein Vertreter des Klinikverbundes unterstrich.

Aus Anlaß der Übergabe waren zahlreiche Gäste nach Malsmheim gekommen. Unter ihnen DRK-Präsidiumsmitglied Wolfgang Frank, Schatmeister des DRK-Kreisverbandes Böblingen, DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach, er ist zugleich Geschäftsführer der DRK-Rettungsdienst gGmbH, Rettungsdienstleiter und Prokurist Gerhard Fuchs, der stellvertretende Rettungswachenleiter Stephan Abele, Regionaldirektor David Assmann vom Klinikverbund Südwest, Dr. Stefan Gromer, Kaufmännischer Direktor und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen, Dr. Hajo Lorenz, Leiter Notfallmedizin des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin sowie Notärztin Dr. Vera Kahle, die an diesem Tag Dienst hatten


6. March 2018 09:00 Uhr. Alter: 136 Tage