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Wolfgang Heubach
Pressesprecher des DRK-Kreisverbandes Böblingen e. V.


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Präsident Steindorfner: Wollen mit optimaler Qualität Mernschenleben retten - Neuer RTW für DRK-Rettungswache Leonberg - Vonderheid: Stadt ist super ausgestattet

Michael Steindorfner, Präsident des DRK-Kreisverbandes Böblingen, hat kürzlich offiziell der DRK-Rettungswache ein neues Fahrzeug übergeben. Der RTW im Gesamtwert (mit technischer Ausstattung) von rund 170 000 Euro ersetzt das seitherige achtjährige Fahrzeug, das über 345 000 Kilometer "auf dem Buckel" hatte.

Freuen sich gemeinsam über den nagelneuen RTW: Präsident Michael Steindorfner bei der Schlüsselübergabe an Stephan Abele. Im Hintergrund Dr. Ulrich Vonderheid, Wolfgang Breidbach, Christine Döhler und Katharina Heinzmann.

Wolfgang Breidbach lässt sich von Christine Döhler das neue EKG-Gerät vorführen. Stephan Abele, Michael Steindorfner und Dr. Ulrich Vonderheid schauen interessiert zu.

Einsatzbereit im neuen RTW: Katharina Heinzmann.

Für Steindorfner ein anschauliches Zeichen dafür, welche Dimensionen der DRK-Rettungsdienst mit ständig steigenden Einsätzen zwischenzeitlich angenommen hat. Der Präsident übergab den Schlüssel für den nagelneuen RTW an Stephan Abele, stellvertretender Leiter der DRK-Rettungswache Leonberg. Mit von der Partie bei der Übergabe waren DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach, der zugleich Geschäftsführer der DRK-Rettungsdienst gGmbH ist, der Leonberger DRK-Ortsvereinsvorsitzende Dr. Ulrich Vonderheid sowie Rettungssanitäterin Christine Döhler und Rettungsassistentin Katharina Heinzmann.

Das neue Fahrzeug der Rettungswache Leonberg verfügt über die zur Zeit modernste Ausrüstung mit verbesserten Beatmungs- sowie EKG-Geräten. Außerdem ist es mit einer neuen Sicherheitsfarbe im Heck versehen. Nach den Worten von Stephan Abele werden auch die übrigen RTW der Rettungswache Leonberg im Laufe dieses Jahres mit der neuen Technik nachgerüstet.

"Für den DRK-Kreisverband Böblingen und die DRK-Rettungsdienst gGmbH gilt seit jeher die Maxime, zur Rettung von Menschenleben Qualität auf höchstem Niveau anzubieten. Wir wissen alle, daß es beispielsweise bei schweren Unfällen auf Sekunden ankommt. Deshalb waren, sind und bleiben wir ständig bemüht, unsere Einsatzmöglichkeiten zu optimieren. Das betrifft die technische Ausstattung ebenso wie vor allem auch die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst. Sie sind nicht nur hochqualifiziert und motiviert, sondern bringen für ihren Dienst in unserer Gesellschaft auch persönlich viele Opfer. Deshalb gilt ihnen erneut meine ganz besondere Anerkennung und Wertschätzung. Denn was sie tagtäglich leisten, ist nicht nur mit dem Begriff Pflichterfüllung zu umschreiben, sondern es ist viel mehr: Sie sind mit Herzblut bei der Sache, beseelt von tiefster Menschlichkeit unf Hilfsbereitschaft", betonte Präsident Michael Steindorfner. Den Dankesworten schloß sich Wolfgang Breidbach an, der den neuen RTW als "rollende Intensivstation" bezeichente. Und Dr. Ulrich Vonderheid, beruflich Erster Bürgermeister der Großen Kreisstadt Leonberg, erklärte, daß die Rettungsorganisationen in der Bevölkerung hohes Ansehen geniessen würden. Gleichzeitig wies er auf die Bedeutung einer guten sozialen Infrastruktur hin und unterstrich im Blick auf die Rettungsorganisationen: "Leonberg ist auf diesem Gebiet super ausgestattet."

Die DRK-Rettungswache Leonberg verfügt über insgesamt  vier RTW, von denen tagsüber drei und nachts zwei Fahrzeuge im Einsatz sind. Ein RTW steht als Ersatzfahrzeug zur Verfügung. Hinzu kommen ein Notarzteinsatzfahrzeug  sowie vier Krankenteransportwagen.

Präsident Steindorfner sagte bei der Fahrzeugübergabe dem Bereichsausschuss ein herzliches Wort des Dankes. Dieses Gremium, das aus den verschiedenen Hilfsorganisationen, den Kostenträgern sowie dem Landratsamt Böblingen, das die Rechtsaufsicht wahrnimmt, besteht, sei darum bemüht, den Rettungsdienst im Landkreis Böblingen den sich ständig wandelnden Notwendigkeiten und Herausforderungen anzupassen.

Und daß diese gemeinsamen Anstrengungen sichtbare Früchte tragen, werde aus den taufrisch vom Bereichsausschuß veröffentlichten Zahlen für die Hilfsfristen im Jahr 2017 deutlich:

Danach seien die Hilfsfristen im Rettungsdienst im Landkreis Böblingen mit 95,25 Prozent erreicht worden. "Damit liegen wir über der gesetzlich vorgeschriebenen Zahl von 95 Prozent.  Auf gutem Weg sind wir auch bei den Hilfsfristen für Notärzte. Sie lagen im Jahr 2017 im Landkreis Böblingen bei 90,46 Prozent. Hier ist ebenfalls eine verbesserte, steigende Tendenz festzustellen", bilanzierte Michael Steindorfner.

28. February 2018 09:00 Uhr. Alter: 203 Tage